Bezahlte Suchmaschinen-Werbung
(Sponsored Links)

Neben dem "echten" Suchergebnis bieten die meisten Suchmaschinen auch bezahlte Werbung in Form von Sponsored Links an – die drei größten Anbieter in Deutschland sind Google (»Google AdWords«), Overture und Espotting.

Die Werbungen (neudeutsch: Ads) werden neben, unterhalb oder oberhalb der "echten" Suchergebnisse eingeblendet und in der Regel auch als bezahlte Wer- bung gekennzeichnet. Die Abrechnung erfolgt bei den meisten Suchmaschinen erfolgsabhängig, d.h. auf Klick-Basis, daher auch die Bezeichnung Pay-per-Click (PPC). Und so funktioniert es:

Ein Werbetreibender bucht ein oder mehrere Suchbe- griffe und legt seinen Werbetext sowie den Klick-Preis fest, den er maximal bereit ist, pro Klick zu bezahlen (Cost per Click = CPC). Sobald nach einem dieser Suchbegriffe gesucht wird, wird sein Werbetext ange- zeigt. Bei Google AdWords wird aber nicht zwingend der CPC abgerechnet: Der sog. AdWords Discounter überwacht die Wettbewerber und senkt automatisch den tatsächlichen CPC auf den geringsten Betrag, der nötig ist, um die Position der Anzeige zu halten.

Schalten auch andere Unternehmen Werbung für die- selben Suchbegriffe, richtet sich die Reihenfolge der Werbungen nach den Klick-Preisen: Wer am meisten zu zahlen bereit ist, erscheint auch ganz oben.

Die meisten Anbieter erlauben darüber hinaus eine Beschränkung auf ein bestimmtes Budget pro Tag oder Monat – ist das Budget für diesen Zeitraum ausgeschöpft, erscheint die Anzeige nicht mehr.