Überlassen Sie die Sammlung
relevanter Schlüsselwörter nicht
dem Anbieter alleine!

Viele Dienstleister bestimmen anhand der Website-Inhalte und ggf. anderer Quellen die relevanten Schlüsselwörter. Das halten wir für problematisch, denn der Anbieter ist sicherlich kein Kenner Ihrer Branche. Es werden also sog. Keyword-Datenbanken, Assoziatoren, Synonym-Wörterbücher, Thesauren etc. angezapft. Aber wie soll der Mitarbeiter des Dienstleisters beurteilen, ob die gefundenen Begriffe potentielle Sucheingaben Ihrer Zielgruppe darstellen? So könnte es passieren, dass die im Vorfeld theore- tisch gesammelten Begriffe zwar auf der 1. Seite von Google landen, aber in Realität sie kaum einer eingibt.

Ein zur Verdeutlichung sehr vereinfachtes Beispiel:
Es wird das Angebot von sehr preiswerten Schrauben- drehern optimiert, das sich auf Grund des Preisni- veaus (und damit Qualität) eher an Privatpersonen wendet. Fatal, denn 90% der Zielgruppe dürfte nach dem gängigeren Begriff Schraubenzieher suchen.

Wenn Sie sich im Consumer-Markt bewegen und sich jeder Normalsterbliche Ihr Angebot vorstellen kann – dann kann zugegebenermaßen die Sicht eines Außen- stehenden hilfreich sein. Aber selbst Laufschuhe sind heutzutage komplexe Produkte mit Fachbegriffen, nach bzw. mit denen gesucht wird (z.B. Flexkerben, EVA ...).

Kurz gesagt: Besser, Sie finden Ihre Schlüsselwörter selbst oder unterstützen Sie Ihren Anbieter darin.